Unsere Prinzipien

Viele Ressourcen, die wir nutzen sind begrenzt. Wir versuchen unsere Wiederstandsfähigkeit (Resilienz) zu verbessern, indem wir unsere CO2- Emissionen verringern, die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen vermindern und wertvolle Ressourcen sparsam und klug einsetzen.

 

Wir setzen uns für Mitwirkung, Inklusion und Gerechtigkeit ein:

Sozial benachteiligte Menschen sind zuerst von den steigenden Treibstoff- und Nahrungsmittelpreisen, von der Ressourcenknappheit und extremen Wetterereignissen betroffen. Wir wollen die Chancen aller Gesellschaftsgruppen auf ein gesundes und nachhaltiges Leben verbessern.

 

Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo sie hingehören - auf der richtigen Ebene und von den Betroffenen.

Die Transition-Bewegung hat kein Interesse daran, Entscheidungen zu zentralisieren oder zu kontrollieren. Es geht vielmehr darum, herauszufinden, welche Entscheidung am besten an welcher Stelle getroffen wird, damit alle gut zusammenarbeiten können.

 

Transition fragt nicht nur, was die Erde braucht, wir fragen auch, was die Menschen brauchen, um den Wandel zu gestalten:

Die großen globalen Herausforderungen erzeugen Stress, Wut oder auch Angst. Wir möchten offen, vernetzt und kreativ damit umgehen. Die Basis dafür sind gute Beziehungen, ein vertrauensvolles Miteinander und eine gute Balance zwischen Handeln und Erholen. Wir schaffen Raum für das Nachdenken, das Feiern und das Ausruhen.

 

Wir verstehen uns als Teil eines großen experimentierfreudigen Netzwerks:

Die Transition- Bewegung ist ein reales, globales und soziales Experiment in Echtzeit. Teil eines Netzwerks zu sein, bedeutet, dass wir Veränderungen schneller und wirkungsvoller gestalten können, weil wir von anderen lernen. Wir wollen aber nicht nur Erfolge anerkennen, sondern auch Rückschläge und Fehler feiern und daraus lernen. Nicht jeder Versuch, anders zu leben und zu arbeiten wird auf Anhieb gelingen. Wir können aber lernen, immer besser damit umzugehen, wenn wir offen unsere Prozesse untersuchen, Rückmeldungen erbitten und positiv darauf reagieren.

 

Wir teilen Ideen und Macht:

Transition ist eine Graswurzelbewegung. Ideen können sich schnell verbreiten, weil jede Initiative selbst entscheidet, was sie übernimmt. Transition sieht daher an verschiedenen Orten ganz unterschiedlich aus. In dieser Vielfalt sehen wir eine große Stärke.

 

Wir arbeiten mit anderen zusammen und suchen nach Synergien:

Die Transition-Bewegung nutzt die Kraft der Gemeinschaft und der kollektiven Weisheit. Gemeinsam können wir viel mehr erreichen als allein. Wir arbeiten auch an Partnerschaften über die Transition-Bewegung hinaus. Wir suchen nach Schnittstellen, gestalten Entscheidungsprozesse möglichst offen und ermöglichen Menschen, sich zu begegnen.

 

Wir arbeiten mit positiven Visionen und Kreativität:

Unser Ziel ist es nicht, gegen etwas zu sein. Die Transition-Bewegung schöpft ihre Kraft aus einer positiven Vision von der Zukunft. Wir ermutigen Menschen, sich die Zukunft vorzustellen, in der sie gerne leben wollen. Wir nutzen kreative Methoden, um Zukunftsbilder zu entwickeln. Wir lieben es, neue Geschichten von unserer Zukunft zu erzählen, Spaß dabei zu haben. und unsere Erfolge zu feiern, gleich wie groß oder klein sie sind.